Ein gutes Kimchi Rezept für Einsteiger sollte einfach, verständlich und dennoch authentisch sein. Es führt in die koreanische Fermentierungskunst ein, ohne kompliziert zu wirken. Die Grundzutaten sind weltweit erhältlich und die Zubereitung dauert weniger als eine Stunde. Mehr zu diesem Thema finden Sie in Mit wem ist Alexandra Rietz verheiratet? Aktuelle Fakten
Warum Kimchi selbst machen lohnt sich
Kimchi ist mehr als nur fermentiertes Weißkohl-Gemüse. Es ist ein Symbol koreanischer Küche und ein probiotisches Lebensmittel mit langen Traditionen. Bereits im 4. Jahrhundert n. Chr. wurden salzige Gemüsepräparate in Korea beschrieben, aus denen sich später das heutige Kimchi entwickelte. Für zusätzlichen Hintergrund erklärt Kimchi selber machen – Original Rezept mit Bildern das Thema ausführlicher
Selbstgemachtes Kimchi schmeckt frischer als das gekaufte und enthält keine künstlichen Zusätze. Zudem kann man die Schärfe und Salzigkeit individuell anpassen. Für Einsteiger ist es wichtig, mit einer einfachen Basisversion zu beginnen, bevor man mit Gewürzen oder Zusatzgemüsen experimentiert.
Zutaten für ein einfaches Kimchi Rezept für Einsteiger
Für etwa 1,5 Kilogramm Kimchi braucht man einen mittelgroßen Weißkohl, zwei Karotten, ein Stück Ingwer und eine mittelgroße Zwiebel. Dazu kommen 50 Gramm Speisesalz, 100 Gramm Reiswasser, zwei gehäuhte Teelöffel Chiliflocken (Gochugaru), drei Knoblauchzehen und ein Esslöffel Fischsauce oder Sojasauce als Aromastift.
Das Gochugaru ist entscheidend für die charakteristische rote Farbe und leicht scharfe Note. Wer es milder mag, kann die Menge reduzieren. Statt Fischsauce eignet sich auch Kokosmilch für eine vegane Variante, wenn man den umami-Geschmack etwas schwächer mag.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung ohne Vorkenntnisse
Zuerst den Weißkohl in vier Längsrisse teilen und in mundgerechte Stücke schneiden. In eine große Schüssel geben und mit dem Salz vermengen. Mit Wasser bedecken und mindestens zwei Stunden ziehen lassen, besser über Nacht. Danach gründlich abspülen und abtropfen lassen.
Währenddessen das Reiswasser zubereiten: Eine kleine Menge Reis oder Speisestärke mit Wasser kurz köcheln lassen, bis es leicht andickt. Abkühlen lassen. Ingwer und Knoblauch schälen und fein reiben. Zwiebel und Karotten in dünne Streifen schneiden.
Alle Zutaten für die Marinade – Reiswasser, Chiliflocken, Knoblauch, Ingwer, Zwiebel, Karotten und Fischsauce – in eine Schüssel geben und zu einer homogenen Paste verrühren. Den abgetropften Weißkohl hinzufügen und mit den Händen gut mit der Paste vermengen. Dabei darauf achten, dass jedes Blatt gleichmäßig bedeckt ist.
Das Gemisch in ein sauberes, trockenes Glas oder eine Fermentierdose füllen. Leicht andrücken, aber nicht zu fest. Einige Blätter können als Deckel verwendet werden, um das Gemüse unter der Flüssigkeit zu halten. Die Dose nicht vollständig verschließen, damit entstehende Gase entweichen können.
Fermentation und Lagerung zu Hause
Die Kimchi-Dose an einem warmen Ort, etwa bei 20 Grad Celsius, 24 bis 48 Stunden ruhen lassen. Danach im Kühlschrank lagern. Dort reift es langsam weiter und wird innerhalb von einer Woche nahrhaft und aromatisch. Je länger es reift, desto saurer wird der Geschmack.
Während der Fermentation kann sich Flüssigkeit bilden – das ist normal. Bei unangenehmen Gerüchen oder Schimmel sollte das Kimchi jedoch entsorgt werden. Ein sauberes Arbeiten ist entscheidend, um unerwünschte Bakterien zu vermeiden.
Was beim ersten Versuch oft schiefgeht
Viele Einsteiger verwenden zu viel Salz oder waschen den Kohl nicht gut genug ab. Das führt zu einem zu salzigem Geschmack. Andere pressen das Gemüse zu stark, wodurch es flüssig wird. Leichtes Andrücken reicht aus, um die Luft herauszudrücken.
Auch die Menge an Chiliflocken wird oft falsch eingeschätzt. Wer keine scharfe Variante mag, sollte mit einem Teelöffel beginnen und nach Bedarf erhöhen. Werfen Sie einen Blick auf Mit wem ist Alexandra Rietz verheiratet? Aktuelle Fakten, um nebenbei noch einmal abzuschalten.
Ein weiterer Fehler ist die Lagerung bei Raumtemperatur über mehrere Tage. Das kann zu übermäßiger Säurebildung führen. Nach den ersten 48 Stunden gehört Kimchi in den Kühlschrank.
Warum dieses Kimchi Rezept für Einsteiger besonders geeignet ist
Dieses Rezept verzichtet auf seltene Zutaten und komplexe Aromakombinationen. Es konzentriert sich auf das Wesentliche: frisches Gemüse, Salz, Chiliflocken und eine einfache Fermentierung. Damit ist es ideal für den ersten eigenen Versuch.
Zudem lässt sich das Rezept leicht variieren. Wer mag, kann Radieschen, Sellerie oder sogar Äpfel hinzufügen. Wichtig ist nur, dass alle Zutaten gut gewaschen und trocken sind, bevor sie verwendet werden.
Mit diesem Kimchi Rezept für Einsteiger gelingt die koreanische Spezialität auch ohne Vorkenntnisse. Es ist ein erster Schritt in eine Welt gesunder, fermentierter Lebensmittel, die gut schmeckt und die Darmgesundheit unterstützt.

